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Ist Elektromobilität alternativlos?

 

Wir denken ganz klar, nein! 

 

Angesichts der unklaren Verfügbarkeit des benötigten Stroms aus Erneuerbaren Energien, der aufgrund des deutschen Atom- ausstiegs bereits zu massiven Energieimporten aus EU-Nachbarländern ohne Kohle- und Atom-Ausstiegsgesetz führen dürfte, sehen wir in der Fokussierung auf "E-Only" erhebliche Versorgungsengpässe und Umweltbelastungen in Form eines nicht kalkulierbaren CO2-Ausstoßes bei der ausgelagerten Erzeugung auf uns zukommen. Elektromobilität zur Senkung von lokalen Schadstoff-Emissionen in Innenstädten macht aus unserer Sicht zwar Sinn - darüberhinausgehende Elektromobilitätskonzepte bedürfen dringend einer Prozessoptimierung, wenn flächendeckend elektrische Antriebe auf eine verlässliche Stromversorgung angewiesen sein sollten.

 

Global sind ca. 1.4 - 1.5 Mrd Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotoren auf den Straßen der Welt unterwegs. Tendenz aktuell nach wie vor steigend. Eine vollständige Umstellung auf rein elektrische Antriebe ist somit auch langfristig nicht zu bewerkstelligen, zumal hierfür mutmaßlich auch die benötigten Rohstoffe zur Batterieherstellung nicht in ausreichender Menge verfügbar sein dürften. Somit bleibt der Verbrennungsmotor weiterhin weit verbreiteter Antrieb für alle Anwendungen in Transport, Landwirtschaft, Logistik, Bau und Individualverkehr. Zudem sind in vielen Fällen elektrische Antriebe aufgrund schwerer Akkus und zu langer Ladezeiten insbesondere im gewerblichen Einsatz nicht praxisgerecht.

Selbstverständlich ist die Elektromobilität eine Antriebsart der Zukunft mit Wachstumspotential. Dennoch verläuft Ihr Hochlauf aus Sicht vieler Hersteller zu langsam und eignet sich nicht für jede Anwendung, die heute durch Benzin- und vor allem Dieselmotoren angetrieben wird. Durch den Einsatz klimafreundlicher Kraftstoffe wie HVO100 beginnt hingegen die CO2-Minderung bereits ab der ersten Tankfüllung - voll anerkennungsfähig und pragmatisch ohne Tausch Ihrer Fahrzeugflotte und insbesondere dann, wenn Sie bestimmte Anwendungen aus technischen Gründen nicht elektrifizieren können.

 

Fahren Sie trotzdem KLE-AN, wie auch wir es machen. Unser ISUZU D-Max hat seit Erstzulassung im Juni 2024 nichts anderes getankt, als HVO100 und dabei nur positive Effekte gezeigt: Ruhigerer Lauf, erheblich geminderter AdBlue Verbrauch sowie keinerlei Versottung von *DPF und AGR (*Dieselpartikelfilter; Abgasrückführungsventil)

Welche Möglichkeiten bieten sich, ergebnisoffen und vor allem schnell THG-Emissionen zu senken, ohne 

diese lediglich in Nachbarländer zu verlagern und gleichzeitig die Probleme aufgrund falscher Strategien zu vergrößern?

Wie schaffen wir es zudem, die THG-Emissionen nicht nur in der westlichen Welt zu senken, sondern auch dort, wo derzeit und in Zukunft auf Wachstum sowie massive Industrialisierung gesetzt wird und Umwelt- sowie Klimaschutz Luxus für eine kleine Upper Class bedeutet: In Schwellen- und Entwicklungsländern?

Die Antwort ist so eindeutig, wie logisch:

Durch einen gesunden Mix aller Antriebsarten, der als "Multi Pathway" bezeichnet wird.

ISUZU_Mond

Alternative Kraftstoffe

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